Kurz nach Mitternacht am 1. Juni 2016 wurde die Feuerwehr Wiener Neustadt durch einen Notruf zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Die Nachtbereitschaft rückte unverzüglich mit dem ersten Tanklöschfahrzeug aus. Bei der Anfahrt wurde die Brandbestätigung über Funk an die Bezirksalarm- und -warnzentrale am Babenbergerring übermittelt. Der diensthabende Disponent löste daraufhin die Alarmstufe B3 aus und alarmierte über Funkrufempfänger die Mitglieder der Feuerwehr Wiener Neustadt. 

Einsatzleiter Branddirektor Josef Bugnar ordnete einen umfassenden Angriff an. Dieser wurde von Außen über die Drehleiter und von Innen durch mehrere Atemschutztrupps durchgeführt. Nur durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr Wiener Neustadt konnte der Brand innerhalb kürzester Zeit gelöscht werden. Zur Sicherheit wurden weitere Teile der Dachhaut geöffnet und weitere Glutnester konnten dadurch gefunden und abgelöscht werden. 

Der ersteintreffende Atemschutztrupp rettete aus dem Erdgeschoß eine männliche Person. Ein weiterer Atemschutztrupp rettete den Hund der Familie. Insgesamt wurden drei Personen an das anwesende Rote Kreuz übergeben. Diese wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht. Der rasche Einsatz der Feuerwehr Wiener Neustadt verhinderte Schlimmeres. 

Die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt stand mit über 30 Mann bis 3:30 Uhr im Einsatz. 

Parallel wurde die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt durch eine automatische Heimbrandmeldeanlage zu einem Alarm in die Heinrich Sauer Gasse gerufen. Der Hauseigentümer befand sich zum Zeitpunkt des Alarms im Ausland. Über die Feuerwehr Stuttgart alarmierte dieser die Feuerwehr Wiener Neustadt. Nach gründlicher Erkundung und Rücksprache mit dem Hauseigentümer durch telefonische Kontaktaufnahme konnte sich der vermeintliche Brandalarm als Fehlalarm herausstellen.  

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