Brand im 3. Stock: Umfassender Löschangriff verhindert größeren Schaden

OO4A4641Am späten Abend des Nationalfeiertags wurde über den Notruf 122 ein Brand in der Salzermühlgasse gemeldet. Die Nachtbereitschaft der Feuerwehr Wiener Neustadt rückte sofort aus. Zeitgleich wurde der Brandeinsatz über Pager alarmiert. Innerhalb kürzester Zeit stand die Feuerwehr Wiener Neustadt mit 11 Fahrzeugen und 54 Mann im Einsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt löste mit B3 die zweithöchste Alarmstufe aus. Der Balkon einer Wohnung im dritten Stock stand beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge in Vollbrand. Die Exekutive war bereits damit beschäftigt, die Bewohner aus dem Mehrparteienwohnhaus zu bringen. Ein Atemschutztrupp begann unter Vornahme einer Löschleitung mit einem Innenangriff. In weiterer Folge wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und eine Löschleitung für den Außenangriff und zum Schutz des vierten Stocks vorgenommen. 

 Fünf Atemschutztrupps waren im Einsatz. Zwei Trupps waren direkt mit der Brandbekämpfung beschäftigt und ein Trupp war in den über der Brandwohnung liegenden Stockwerken damit beschäftigt, die Wohnungen durchzugehen und nach Bewohnern zu suchen. Der vierte Trupp war als Sicherungstrupp eingesetzt und unterstützte in weiterer Folge bei den Nachlöscharbeiten. Der fünfte Trupp stand beim Atemschutzsammelplatz in Einsatzbereitschaft. 

 Da der Brand sich über die Fassade auszubreiten drohte, wurde über die Drehleiter diese mit Wasser beaufschlagt und geöffnet. Die ebenfalls in Stellung gebrachte Hubrettungsbühne der Feuerwehr Wiener Neustadt unterstützte bei den Arbeiten. 

 Der Brand war rasch unter Kontrolle gebracht. Nach etwa einer Stunde konnte "Brand aus" gegeben werden.  

 Im Einsatz standen 54 Mann mit elf Fahrzeugen. Ein Atemschutzsammelplatz wurde eingerichtet. 

 Insgesamt wurden durch die Feuerwehr und die Exekutive 43 Bewohner (darunter vier Kleinkinder) in Sicherheit gebracht und dem Roten Kreuz übergeben. Die Bewohner wurden in der Bezirksstelle des Roten Kreuzes im Lehrsaal versorgt und nach Einsatzende wieder zum Wohnhaus gebracht. Die Feuerwehr war bis kurz nach Mitternacht im Einsatz. 

 "Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Rettungsdienst war vorbildlich und großartig. Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf die darüber liegenden Wohneinheiten verhinder werden", so Einsatzleiter Branddirektor Josef Bugnar.  

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