Am 19. Jänner übte die Feuerwehrjugend Wiener Neustadts im Feuerwehrhaus. Es wurden Suchmethoden und das Verhalten bei Sucheinsätzen ohne Sicht geübt. 

Dass die Feuerwehrjugend eine coole Truppe ist, ist landläufig bekannt. Die Übungen sollen auf den künftigen Einsatzdienst vorbereiten, dabei aber Spaß machen und spielerisch aufgebaut sein. ASB Patrick Milik und OLM Jürgen Wilfing haben sich dafür mit den Kameraden FM Florian Kandelsdorfer und FM Jan Muhr etwas besonderes einfallen lassen.

Zuerst wurden die Suchmethoden entsprechend vorgestellt und erklärt. Danach ging es in den Bunker. Bei absoluter Dunkelheit konnte das Verhalten der Jugendlichen zwischen 10 und 15 Jahren beobachtet werden. Dabei kommt es auf Teamwork an: „Wir müssen uns im Einsatzfall aufeinander verlassen können“, erklärt der Leiter der Feuerwehrjugend Patrick Milik.

Als zweite Aufgabe wurde eine Schlauchleitung auf den völlig verrauchten Schlauchturm gelegt. Bis in 30 Meter Höhe mussten die Feuerwehrjugendmitglieder gemeinsam eine Schlauchleitung über die Stiegen ziehen. Auch hierbei kommt es wieder auf Teamwork und Koordination der einzelnen Personen an. „Macht einer nicht mit oder arbeitet einer gegen die anderen, dann wird das Ziel nicht erreicht“, so Milik weiter.

Den Jugendlichen bereitete es sichtlich Spaß. Und was der Nachwuchs der Feuerwehrmannschaft über die Feuerwehrjugend zu sagen hat, finden Sie auf der Seite der Feuerwehrjugend unter www.ffwrn.at/feuerwehrjugend.

„Für uns ist die Feuerwehrjugend besonders wichtig. Erstens sehen wir eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung darin, den Jugendlichen von heute Werte wie Gemeinschaft, Opferbereitschaft, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage zu vermitteln. Und zum Zweiten ist es für uns wichtig, die Jugendlichen auf den Einsatzdienst vorzubereiten, damit diese für unser Wiener Neustadt in Zukunft als Einsatzmannschaft zur Verfügung stehen“, erklärt Feuerwehrkommandant Branddirektor Brandrat Josef Bugnar.